Knotenhalfter, Stick und sieben Spiele?

Horsmanship ist für mich wesentlich mehr als sieben Spiele, Seilschwingen und Knotenhalfter. Horsemanship ist eine Kopfsache. Eine Einstellung.  Der unerschütterliche Wille, meinem Pferd ein guter Führer zu sein. Damit mein Freund entspannt leben kann in dieser Welt, die vom Menschen von Grund auf bis in den letzten Winkel der Natur verändert wurde.

Horsemanship ist aber auch Bauchsache. Denn wir dürfen nicht auf der Ebene der Methoden bleiben. Vertrauen und Respekt entstehen auf der Beziehungsebene. Dafür brauche ich Gefühl. Hinspüren, hinhören, hinsehen, meine Intuition schulen und ihr vertrauen.

Horsemanhip heißt für mich: Verantwortung übernehmen.

An mir arbeiten, damit ich die Pferde immer besser verstehe. Meine Körpersprache entziffern, damit mich die Pferde immer besser verstehen.

Zuhören, damit ich weiß, was mein Pferd braucht. Und Klarheit, damit mein Pferd weiß, was ich brauche.

Gelebtes Horsemanship bedeutet 24 Stunden am Tag Horseman zu sein. Die Einfühlung für das Pferd nicht ein- und auszuschalten, sondern zur Lebenseinstellung zu machen. Auch die Verantwortung für mich selbst zu übernehmen, damit ich körperlich und geistig in der Lage bin, mein Pferd mit innerer Stärke zu führen.

Gelebtes Horsemanhip baut auf die Hoffnung, dass mir das Pferde sein Vertrauen schenkt, weil ich es verdient habe. Mich respektiert, weil ich es respektiere als das was es ist: Ein Herdentier.

Meine Hoffnung wurde noch nie enttäuscht.

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